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Welche Blutwerte werden bei Erschöpfung untersucht?

Die DEGAM-Leitlinie „Müdigkeit“ empfiehlt als Basislabor ein Blutbild, Entzündungswerte, Blutzucker, einen Leberwert und TSH. Nieren- und Eisenwerte kommen nur in bestimmten Situationen hinzu.

Laut AMBOSS umfasst das Basislabor ein Differentialblutbild, BSG und CRP, Blutzucker, TSH sowie Transaminasen oder Gamma-GT. Gegebenenfalls kommen Kreatinin bei Risikofaktoren für eine Nierenerkrankung und Ferritin bei Frauen im gebärfähigen Alter hinzu.

Die Leitlinie rät von unnötigen Untersuchungen ab: Müdigkeit ist meist mehrfach bedingt, und Überdiagnostik soll vermieden werden. Weitere Untersuchungen können folgen, wenn Vorgeschichte oder Untersuchung auf eine bestimmte Ursache hinweisen.

Cortisol- oder Speicheltests gehören nicht zu diesem Basislabor. Die Endocrine Society hält fest, dass Tests auf eine „Nebennierenschwäche“ auf keiner wissenschaftlichen Grundlage beruhen.

Was lässt sich bei der ärztlichen Abklärung zu Blutwerten bei Erschöpfung, also dem Basislabor ansprechen?

  • welche Werte gemessen werden und warum
  • frühere Befunde zum Vergleich
  • ob nüchtern Blut abgenommen wird

Erschöpfung kann viele Ursachen haben, darunter Erkrankungen, die eine Behandlung brauchen. Deshalb steht vor einem Coaching die ärztliche Abklärung, in der Regel zuerst in der hausärztlichen Praxis.

Worauf stützt sich die Antwort zu Blutwerten bei Erschöpfung, also dem Basislabor?

Wie hängen die Fragen zu Blutwerten bei Erschöpfung, also dem Basislabor zusammen?

Jede Schaltfläche öffnet die jeweilige Antwort.

Welche Blutwerte werden bei Erschöpfung untersucht? Diese Frage Welche Blutwerte werden beiErschöpfung untersucht? Folgefrage Was macht der Arzt beiErschöpfung? Zur Antwort → Folgefrage Wann kann Erschöpfung zum Notfallwerden? Zur Antwort → Benachbarte Frage Warum denken viele nicht an dieSchilddrüse, wenn sie sichniedergeschlagen fühlen? Zur Antwort → Benachbarte Frage Hilft eine NAD-Plus-Infusion gegenBurnout? Zur Antwort →

Die Inhalte auf exburnout.com dienen der Information und Orientierung. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Im Notfall: 112.

Von Johannes Faupel · Zertifiziert durch IGST und SG, Netzwerkpartner im sysTelios-Netzwerk · Erstellt am