Was ist ein Burnout-Syndrom, und wodurch entsteht es?
Die WHO beschreibt den Burnout als Syndrom aus chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Er kann sich als Erschöpfung, innere Distanz zur Arbeit und verringerte Leistungsfähigkeit zeigen. Als Krankheit ist er nicht eingeordnet. Studien verbinden ihn z. B. mit hoher Arbeitslast, geringem Handlungsspielraum und wenig Unterstützung am Arbeitsplatz. Das Gesundheitsportal gesund.bund.de nennt, anders als die WHO, auch außerberufliche Belastungen, z. B. die Pflege von Angehörigen.
Welche Fragen beantwortet exburnout.com zum Thema „Burnout-Syndrom: Definition und Ursachen“?
- Was ist ein Burnout?Die WHO definiert den Burnout als Syndrom aus chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Seine drei Dimensionen sind Erschöpfung, innere Distanz zur Arbeit und verringerte Leistungsfähigkeit.
- Ist Burnout eine Krankheit?Die WHO ordnet den Burnout in der ICD-11 als berufsbezogenes Phänomen ein. Sie führt ihn außerhalb der Krankheiten und Gesundheitsstörungen.
- Was unterscheidet Burnout von Stress?Stress ist die Reaktion auf eine Belastung. Der Burnout beschreibt nach der WHO-Definition einen Zustand, der auf chronischen Stress am Arbeitsplatz folgen kann, wenn dieser nicht erfolgreich bewältigt wurde.
- Ist Burnout echt oder nur eine Ausrede?Die WHO hat den Burnout als berufsbezogenes Phänomen in die ICD-11 aufgenommen. Prospektive Studien fanden, dass Burnout spätere körperliche, psychische und berufliche Probleme vorhersagte.
- Wie kann es zu einem Burnout kommen?Laut WHO kann ein Burnout aus chronischem Stress am Arbeitsplatz entstehen, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Studien verbinden ihn mit Arbeitsbedingungen, z. B. hohen Anforderungen, geringem Handlungsspielraum, hoher Arbeitslast, geringer Anerkennung oder Arbeitsplatzunsicherheit.
- Gibt es Burnout auch außerhalb der Arbeit?Die WHO beschränkt den Begriff Burnout auf den Beruf. gesund.bund.de fasst den Begriff weiter und nennt auch außerberufliche Belastungen, z. B. die Pflege von Angehörigen.
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