Welche körperlichen Beschwerden und Schlafstörungen können mit einem Burnout einhergehen?
Prospektive Studien verbinden den Burnout z. B. mit Schmerzen, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Schlaflosigkeit. Herzklopfen, häufige Infekte oder nicht erholsamer Schlaf können auch medizinische Ursachen haben. Deshalb gehören diese Beschwerden in eine ärztliche Abklärung. Sehr frühes Aufwachen kann z. B. zu einer Depression gehören, häufiges nächtliches Aufwachen z. B. zu einer Schlafapnoe. Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf kann z. B. mit einer Schlafapnoe, einer Schilddrüsenunterfunktion oder einer Depression zusammenhängen.
Welche Fragen beantwortet exburnout.com zum Thema „Körperliche Beschwerden und Schlafstörungen“?
- Kann Burnout körperliche Beschwerden machen?Ein Burnout kann mit körperlichen Beschwerden einhergehen. Prospektive Studien fanden, dass er z. B. Beschwerden wie Muskel- und Skelettschmerzen, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden sowie Erkrankungen wie die koronare Herzkrankheit vorhersagte. Körperliche Beschwerden gehören in eine ärztliche Abklärung, weil auch Erkrankungen sie auslösen können.
- Kann Burnout Herzrasen oder Brustschmerzen auslösen?Herzrasen und Brustschmerzen können Angst und Stress begleiten. Sie können auch Zeichen z. B. einer Blutarmut oder einer Herzerkrankung sein. Bei plötzlichem Brustschmerz, der nicht vergeht, rät der britische Gesundheitsdienst NHS, sofort den Notruf zu wählen. In der EU ist das die 112.
- Warum werde ich ständig krank?Häufiges Kranksein kann viele Ursachen haben. Prospektive Studien fanden, dass Burnout Atemwegsprobleme vorhersagte. Ob damit häufige Infekte gemeint sind, bleibt offen. Infekte gehören auch zu den Ursachen von Erschöpfung, nach denen die hausärztliche Praxis sucht.
- Warum bin ich erschöpft und kann trotzdem nicht schlafen?Erschöpfung und schlechter Schlaf können zu einem Burnout gehören. Prospektive Studien fanden, dass Burnout spätere Schlaflosigkeit vorhersagte. Gestörter Schlaf kann laut WHO auch ein Symptom von Depression und Angststörungen sein. Die DEGAM-Leitlinie „Müdigkeit“ empfiehlt, gezielt nach beiden zu fragen.
- Warum wache ich nachts um 3 oder 4 Uhr auf?Sehr frühes Aufwachen, z. B. um 3 oder 4 Uhr, kann ein Symptom einer Depression sein. Häufiges nächtliches Aufwachen kann auch z. B. auf eine Schlafapnoe hinweisen.
- Warum bin ich trotz Schlaf erschöpft?Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf kann z. B. von Schlafapnoe, Schilddrüsenunterfunktion, Blutarmut, Depression oder ME/CFS kommen. All das lässt sich ärztlich abklären.
Die Inhalte auf exburnout.com dienen der Information und Orientierung. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung. Im Notfall: 112.