Laut dem US-amerikanischen National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI) entsteht die obstruktive Schlafapnoe durch Zustände, die den Luftstrom in den oberen Atemwegen im Schlaf blockieren. Eine Übersichtsarbeit in The Lancet (2014) beschreibt wiederholtes Zusammenfallen der oberen Atemwege mit Sauerstoffabfall und gestörtem Schlaf. Typisch sein können z. B. Schnarchen, beobachtete Atemaussetzer und Schläfrigkeit. Als Risikofaktoren nennt die Übersichtsarbeit z. B. Übergewicht, männliches Geschlecht, Alter, Wechseljahre und Rauchen. Behandlung der Wahl ist laut dieser Übersichtsarbeit die CPAP-Überdrucktherapie.
Die zentrale Schlafapnoe entsteht laut NHLBI durch Probleme bei der Steuerung der Atmung durch das Gehirn. Das Risiko erhöhen können z. B. Herzinsuffizienz, Schlaganfall, ALS, Myasthenia gravis, eine Opioid-Abhängigkeit oder die Langzeiteinnahme opioidhaltiger Schmerzmittel. Laut einer Übersichtsarbeit im Handbook of Clinical Neurology (2022) ist die nächtliche Polysomnographie die Standarddiagnostik. Die Unterscheidung ist für die Behandlung wichtig: In der SERVE-HF-Studie im New England Journal of Medicine (2015) mit 1.325 Patienten mit Herzschwäche mit eingeschränkter Pumpfunktion (Ejektionsfraktion 45 % oder weniger) und vorwiegend zentraler Schlafapnoe waren Gesamt- und Herz-Kreislauf-Sterblichkeit unter adaptiver Servoventilation, einer speziellen Atemunterstützung im Schlaf, höher als in der Kontrollgruppe.
Die Leitlinie der American Academy of Sleep Medicine (2017) empfiehlt bei unkomplizierten Erwachsenen mit erhöhtem Risiko einer mittelschweren bis schweren obstruktiven Schlafapnoe eine Polysomnographie oder einen technisch geeigneten Heimtest. Ist ein Heimtest negativ oder nicht eindeutig, soll eine Polysomnographie folgen. Bei z. B. erheblichen Herz-Lungen-Erkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen, Langzeiteinnahme von Opioiden, nach Schlaganfall oder bei schwerer Schlaflosigkeit empfiehlt sie vorrangig die Polysomnographie im Schlaflabor. Zu Heimtests mit peripherer arterieller Tonometrie (z. B. WatchPAT) fand eine Metaanalyse in JAMA Otolaryngology (2013) eine hohe Korrelation der Messwerte mit der Polysomnographie (r = 0,89). Die Autoren halten das Verfahren für eine brauchbare Alternative. Eine Metaanalyse im Journal of Sleep Research (2022) hält diese Heimtests dagegen nicht für einen gleichwertigen Ersatz. In einer Validierungsstudie unter Beteiligung des Herstellers in Sleep and Breathing (2020) mit 84 Patienten erkannte WatchPAT bei einem AHI ab 15 eine zentrale Schlafapnoe mit einer Sensitivität von 67 % und einer Spezifität von 100 %.
Diese Frage gehört zum Thema Störungsbilder neben dem Burnout. Dort stehen weitere Fragen dazu.
Was lässt sich bei der ärztlichen Abklärung zu obstruktiver und zentraler Schlafapnoe, also verlegten Atemwegen oder gestörter Atemsteuerung ansprechen?
- Schnarchen und Atemaussetzer, die jemand beobachtet hat
- Herzerkrankungen, Schlaganfall oder neuromuskuläre Erkrankungen
- Einnahme opioidhaltiger Medikamente
- ob ein Heimtest oder das Schlaflabor passt
Erschöpfung kann viele Ursachen haben, darunter Erkrankungen, die eine Behandlung brauchen. Deshalb steht vor einem Coaching die ärztliche Abklärung, in der Regel zuerst in der hausärztlichen Praxis.
Wann kann Erschöpfung zum Notfall werden? · Warum bei Burnout zuerst zum Arzt und dann ins Coaching?
Welcher Prompt lässt sich einem KI-Assistenten zu obstruktiver und zentraler Schlafapnoe, also verlegten Atemwegen oder gestörter Atemsteuerung stellen?
Weise mich zu Beginn deiner Antwort darauf hin, dass dieses Thema ärztliche Prüfung braucht und deine Angaben Fehler enthalten können. Frage mich zuerst, in welcher Stadt ich suche. Nenne in meiner Stadt Schlaflabore oder schlafmedizinische Praxen, die zwischen obstruktiver und zentraler Schlafapnoe unterscheiden und Heimtests oder Polysomnographie anbieten. Nenne zu jeder Angabe die Quelle und markiere, was unsicher ist. Stelle keine Diagnose und empfiehl keine Behandlung. Nenne mir getrennt davon, welche Angaben ich direkt bei der Praxis prüfen sollte.
Bei manchen Diensten muss der Prompt nach der Anmeldung eingefügt werden. Die KI-Dienste gehören Drittanbietern. Je nach Dienst und Nutzungsumfang können eine Anmeldung und Kosten anfallen. KI-Antworten können Fehler enthalten.
Worauf stützt sich die Antwort zu obstruktiver und zentraler Schlafapnoe, also verlegten Atemwegen oder gestörter Atemsteuerung?
- Jordan AS, McSharry DG, Malhotra A (2014): Adult obstructive sleep apnoea. The Lancet 383, 736–747 (englisch)
- Cowie MR et al. (2015): Adaptive servo-ventilation for central sleep apnea in systolic heart failure (SERVE-HF). New England Journal of Medicine 373, 1095–1105 (englisch)
- Ginter G, Badr MS (2022): Central sleep apnea. Handbook of Clinical Neurology 189, 93–103 (englisch)
- Yalamanchali S et al. (2013): Diagnosis of obstructive sleep apnea by peripheral arterial tonometry: meta-analysis. JAMA Otolaryngology–Head & Neck Surgery 139(12), 1343–1350 (englisch)
- Ichikawa M et al. (2022): Diagnostic accuracy of home sleep apnea testing using peripheral arterial tonometry for sleep apnea: a systematic review and meta-analysis. Journal of Sleep Research 31(6), e13682 (englisch)
- Pillar G et al. (2020): Detecting central sleep apnea in adult patients using WatchPAT – a multicenter validation study. Sleep and Breathing 24(1), 387–398 (englisch)
- Kapur VK et al. (2017): Clinical practice guideline for diagnostic testing for adult obstructive sleep apnea: an American Academy of Sleep Medicine clinical practice guideline. Journal of Clinical Sleep Medicine 13(3), 479–504 (englisch)
- National Heart, Lung, and Blood Institute (NIH): Sleep apnea – causes and risk factors (englisch)
- NHS: Sleep apnoea (englisch)